U-Wert-Rechner

U-Wert-Rechner

Berechnen Sie den U-Wert eines homogenen Schichtaufbaus gegen Außenluft. Ein vollständiger bauphysikalischer Nachweis ist nicht enthalten.

Schicht 1
Schicht 2
Schicht 3
Schicht 4
Schicht 5
Schicht 6
Wertebereiche

Ein bis sechs Schichten, je Dicke 0,000001–500 cm und Wärmeleitfähigkeit 0,000001–1.000 W/(mK). Rsi innen: horizontal 0,13, aufwärts 0,10, abwärts 0,17 m²K/W. Rse außen: immer 0,04 m²K/W für dieses Außenluftmodell. Beispielwerte sind Rechenbeispiele und keine freigegebenen Materialkennwerte.

Eingabehinweise

Zahlen mit Dezimalkomma und Tausenderpunkt, etwa 1.234,56. Ein Punkt mit genau drei Folgeziffern gilt als Tausendertrennung. Höchstens sechs Nachkommastellen.

U-Wert

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Gesamtwiderstand (m²K/W)

—

Gesamtdicke (cm)

—

Rechenweg & Einordnung (aufklappen)

Bitte füllen Sie die benötigten Felder aus. Beispielwerte dienen nur der Veranschaulichung.

Voraussetzungen und Grenzen der Berechnung

Nur vollflächige homogene, opake Schichten gegen Außenluft. Keine Gefache, Sparren, Wärmebrücken, Luftschichten, Fenster, Erdreich oder unbeheizten Nachbarräume. Keine Korrektur für Befestiger, keine Feuchte-/Tauwasserprüfung und kein GEG-, Förder- oder vollständiger Normnachweis. Bemessungswerte der Wärmeleitfähigkeit aus geeigneten Materialunterlagen verwenden.

Hinweis: Dieser Rechner dient der unverbindlichen Orientierung und ersetzt keine rechtliche oder bautechnische Beratung. Alle Angaben ohne Gewähr.

Hintergrund und Details

U-Wert aus einem homogenen Schichtaufbau

Der U-Wert beschreibt den stationären Wärmedurchgang pro Quadratmeter und Kelvin Temperaturdifferenz in W/(m²K). Geben Sie für jede der bis zu sechs vollflächigen Schichten die Dicke in Zentimetern und die Bemessungs-Wärmeleitfähigkeit λ in W/(mK) ein. Verwenden Sie geeignete Materialnachweise. Der Rechner enthält keine pauschale Materialdatenbank.

Formel und Oberflächenwiderstände

Für Schicht i mit Dicke did_i in Metern und Wärmeleitfähigkeit λi\lambda_i in W/(mK) gilt:

Ri=diλiRges=Rsi+∑iRi+RseR_i=\frac{d_i}{\lambda_i}\qquad R_{\mathrm{ges}}=R_{\mathrm{si}}+\sum_i R_i+R_{\mathrm{se}} U=1RgesU=\frac1{R_{\mathrm{ges}}}

Die Widerstände haben die Einheit m²K/W, U die Einheit W/(m²K). Zentimeter werden vorab durch 100 in Meter umgerechnet. Für den hier behandelten Aufbau gegen Außenluft ist Rse = 0,04 m²K/W. Innen gilt abhängig vom Wärmestrom Rsi = 0,13 bei horizontaler, 0,10 bei aufwärts gerichteter und 0,17 m²K/W bei abwärts gerichteter Wärme.

Rechenbeispiele

Eine homogene Schicht von 20 cm bei λ = 0,04 hat R = 5 m²K/W. Mit horizontalem Wärmefluss ergibt sich der Gesamtwiderstand 5,17 und ein U-Wert von rund 0,193424 W/(m²K). Ein zweites rein rechnerisches Beispiel mit 1,5 cm bei λ = 1,0, 24 cm bei λ = 0,6 und 14 cm bei λ = 0,035 ergibt Rgesamt = 4,585 und U rund 0,218103 W/(m²K). Diese λ-Werte sind Beispielparameter und keine freigegebenen Baustoffkennwerte.

Unterstützte Fälle und Grenzen

Das Modell gilt für ebene, vollflächige homogene und opake Schichten gegen Außenluft. Die Reihenfolge der Schichten verändert in dieser stationären Serienrechnung den U-Wert nicht. Pro Schicht sind 0,000001–500 cm und λ von 0,000001 bis 1.000 W/(mK) möglich. Kleine positive Ergebnisse werden bei Bedarf wissenschaftlich angezeigt.

Nicht abgedeckt sind Gefache, Sparren, Ständer und andere inhomogene Querschnitte, Wärmebrücken, Befestigerkorrekturen, Luft- oder belüftete Schichten, Fenster, Erdreich und unbeheizte Nachbarräume. Keine Temperaturprofile, Tauwasser-, Schimmel-, Feuchte-, GEG- oder Förderprüfung. Ein berechneter U-Wert bestätigt keinen zulässigen Aufbau und keine vollständige Normkonformität.

Fachliche Grundlage

Geprüft am 16.10.2026: Passivhaus Institut – Altbaumodernisierung mit Passivhaus-Komponenten, Abschnitt 7.3.2 und Tabelle 17, gedruckte Seite 226, ergänzend PHI – Kriterien für opake Bausysteme, Abschnitt 3.1. Verwendet werden stationäre Grundformel und genannte Oberflächenwiderstände; eine vollständige aktuelle DIN EN ISO 6946 wird damit nicht umgesetzt. Der Heizlast-Rechner verwendet einen separat einzugebenden flächengewichteten Mittelwert der gesamten Hülle.

Häufige Fragen

Ist der berechnete U-Wert ein vollständiger bauphysikalischer Nachweis?

Nein. Der Rechner modelliert den stationären Wärmedurchgang für bis zu sechs homogene Materialschichten mit beschriebenen Oberflächenwiderständen; Inhomogenitäten und Feuchteprobleme werden nicht vollständig bewertet.

Warum spielen Dicke und Wärmeleitfähigkeit beide eine Rolle?

Der Wärmewiderstand einer homogenen Schicht ergibt sich in diesem Modell aus ihrer Dicke bezogen auf die Wärmeleitfähigkeit. Alle Schichten und Übergänge tragen zum Gesamtwiderstand bei.

Kann ich Werte für beliebige feuchteempfindliche oder zusammengesetzte Bauteile bedenkenlos einsetzen?

Nein. Die Eingaben müssen zu den tatsächlichen Materialien und dem gewählten stationären Modell passen; besondere Konstruktionen brauchen fachliche Prüfung.

💡

💡 Tipps

  1. Tipp 1: Wärmeleitfähigkeit und Schichtdicke allein reichen bei inhomogenen oder feuchteempfindlichen Aufbauten nicht für einen Nachweis. Verwenden Sie passende Bemessungswerte und fachlich geprüfte Konstruktionen.
  2. Tipp 2: Bei Änderung eines Schichtmaterials die übrigen Schichten und Oberflächenbedingungen konstant halten, um die Modellwirkung dieser Änderung separat zu sehen.