Kinderzuschlag-Teilrechner

Kinderzuschlag-Teilrechner

Berechnen Sie die modellierte KiZ-Minderung aus bereits bereinigten Einkommen. Der Rechner prüft keinen vollständigen Kinderzuschlag-Anspruch.

Verwenden Sie bereits nach SGB II bereinigte Einkommen. Der Rechner ersetzt keine Anspruchsprüfung durch die Familienkasse.

Bereits bereinigtes Einkommen je Kind (€), ohne Kindergeld

Für jedes Kind separat eintragen: anzurechnendes monatliches Einkommen nach SGB II (z. B. Unterhalt), ohne Kindergeld und Wohngeld.

Bereinigtes Einkommen ist nicht das Netto auf Ihrer Lohnabrechnung. Die Abzüge müssen bereits ermittelt sein.

Vereinfachte KiZ-Schätzung

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Die Vorprüfung startet nach der Eingabe Ihrer Daten.

Mindesteinkommen

–

Geschätzte Kürzung

–

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Welche Einkommen brauche ich und was wird geprüft?

Verwenden Sie für beide Elternfelder Monatsbeträge, deren Abzüge für jede Person bereits nach §§ 11 und 11b SGB II ermittelt wurden. Das Nettogehalt auf der Lohnabrechnung reicht nicht aus. Geben Sie Einkommen aus Arbeit und sonstige Einkünfte, etwa Arbeitslosengeld, getrennt als Summe ein. Der Rechner ermittelt diese Abzüge und zusätzliche persönliche Bedarfe nicht selbst.

Jedes Kind wird einzeln berechnet. Ein Kinderzuschlag unter 0 € wird auf 0 € begrenzt.

Teilrechnung nach § 6a BKGG für 2026 mit bereits nach SGB II bereinigten Eingabewerten: Kindereinkommen individuell, Elternwohnkosten nach BA-Prozenttabelle. Nicht als vollständigen KiZ-Anspruch oder Lohnnetto-Rechner verwenden.

Daten, Quellen und Modellgrenzen

Diese Teilrechnung benötigt bereits bereinigte Einkommen und anerkannte Bedarfe. Der Rechner prüft nicht, ob Sie tatsächlich Kinderzuschlag bekommen. Unklare Einkommens- oder Vermögensfälle müssen Sie mit der Familienkasse klären.

Im Rechenmodell hinterlegter Zeitraum: bis . Einzelne Quellen können einen anderen Dokumentstand haben.

Das Rechenmodell wurde zuletzt am geprüft. Die nächste Prüfung ist bis vorgesehen.

Quellen zum Nachlesen:

Quellenlinks geprüft am 24. Oktober 2026. Diese Linkprüfung bestätigt Erreichbarkeit und Zuordnung der Dokumente; sie ersetzt keine erneute Prüfung aller Berechnungsregeln.

Hinweis: Dieser Rechner dient der unverbindlichen Orientierung und ersetzt keine Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung. Alle Angaben ohne Gewähr.

Hintergrund und Details

Kinderzuschlag 2026: begrenzte Teilrechnung

Dieser Rechner ermittelt eine vereinfachte Kinderzuschlag-Minderung für ein bis fünf Kinder. Er ist kein vollständiger Anspruchs-, Netto- oder Lohnsteuerrechner. Insbesondere werden Abzüge aus tatsächlichem Arbeitslohn nicht selbst bestimmt.

Vorbereitete Eingaben sind erforderlich

  • Eltern-Einkommen vor Abzügen: durchschnittliches Einkommen der letzten sechs Monate im Sinne des § 6a Abs. 1 BKGG für die Mindesteinkommensgrenze (600 € für Alleinerziehende, 900 € für Paare); ohne Kindergeld, Kinderzuschlag und Wohngeld.
  • Bereinigtes Erwerbseinkommen der Eltern: Summe der nach §§ 11 und 11b SGB II bereits personenbezogen bereinigten Erwerbseinkommen einschließlich anerkannter Freibeträge.
  • Bereinigtes sonstiges Einkommen der Eltern: Summe anderer bereits nach SGB II berücksichtigungsfähiger Einkünfte, gesondert vom Erwerbseinkommen, zum Beispiel Arbeitslosengeld oder Krankengeld.
  • Einkommen jedes Kindes: individuell zu berücksichtigender Monatsbetrag nach SGB II, etwa Unterhalt, ohne Kindergeld, Wohngeld und Kinderzuschlag.
  • Warmmiete: tatsächliche anerkannte Unterkunfts- und Heizkosten pro Monat. Bei selbst genutztem Eigentum sind die rechtlichen Durchschnittsregeln zu berücksichtigen.

Die sechsmonatigen Durchschnittswerte, personenbezogene Freibeträge, Werbungskosten, Mehrbedarfe und individuelle Bedarfszuordnung müssen bereits anderweitig ermittelt sein. Die Eingaben sind nicht einfach mit Lohnabrechnungs-Netto gleichzusetzen.

Rechenmodell

2026 beträgt der zugrunde gelegte Kinderzuschlag-Höchstbetrag 297 € pro Kind einschließlich Sofortzuschlag. Jedes Kind wird separat geprüft: Vom individuellen Höchstbetrag werden 45 % des berücksichtigungsfähigen Kindeseinkommens abgezogen, ohne dass sein Betrag negativ werden kann. Erst danach werden die einzelnen Beträge addiert.

Der Elternbedarf beginnt bei 563 € für Alleinerziehende beziehungsweise 1.012 € für ein Paar ohne individuelle Mehrbedarfe. Dazu kommt der amtliche Elternanteil an den Wohnkosten:

Kinder Alleinerziehend Paar
1 77 % 83 %
2 63 % 71 %
3 53 % 62 %
4 46 % 55 %
5 40 % 50 %

Das vorbereitete Einkommen der Eltern oberhalb des so berechneten Bedarfs mindert den Gesamtkinderzuschlag. Erwerbseinkommen wird nur zu 45 %, anderes Einkommen soweit maßgeblich zu 100 % angerechnet. Das Ergebnis wird abschließend auf volle Euro gerundet.

Wichtige nicht geprüfte Voraussetzungen

Der Rechner prüft weder Kindergeldberechtigung und Altersvoraussetzungen der Kinder noch eigenes Vermögen, individuelle Mehrbedarfe, tatsächliche Freibeträge, den gesamten Bedarf der Familie oder die Vermeidung von Hilfebedürftigkeit unter Einschluss von Wohngeld. Eine positive Teilrechnung ist keine Aussage darüber, ob ein Anspruch besteht. Die Familienkasse entscheidet nach einer vollständigen Prüfung.

Amtliche Quellen: § 6a Bundeskindergeldgesetz, Merkblatt Kinderzuschlag der Bundesagentur für Arbeit, insbesondere Seiten 13–16 und 18–20.

Häufige Fragen

Kann ich einfach das Nettogehalt eingeben? Nein. Bitte zuerst das zu berücksichtigende Einkommen nach den Regeln des SGB II einschließlich individueller Abzüge und Freibeträge ermitteln.

Warum wird jedes Kind einzeln erfasst? Das Einkommen eines Kindes darf nicht den Zuschlag für seine Geschwister mindern.

Ist das Ergebnis verbindlich? Nein. Es zeigt nur einen nach Eingabe vorbereiteter Beträge vereinfachten Rechenschritt und ersetzt weder Antrag noch Bescheid.

💡

💡 Tipp

  1. Tipp 1: Ermitteln Sie zunächst individuelle Einkommensabzüge und Mehrbedarfe. Bei unklaren Einkommensarten, Wohngeld oder Vermögen helfen KiZ-Lotse und Familienkasse weiter. Die Teilrechnung ist keine Anspruchszusage.