Werbungskosten-Rechner
Vergleichen Sie die tarifliche Einkommensteuer vor und nach zusätzlichen Werbungskosten. Benötigt wird Ihr bereits ermitteltes zu versteuerndes Einkommen.
Inhalt zuletzt aktualisiert:
Tarifvergleich aus dem zvE. Zusätzliche Werbungskosten werden einmal abgezogen; keine vollständige Steuererstattung.
Minderung der Einkommensteuer
Bitte Werte eingeben
Werbungskosten
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Summe aller Kosten
Effektiver Abzug
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über Pauschale
Bereit für die Schätzung.
Daten, Quellen und Modellgrenzen
Der Rechner vergleicht die tarifliche Einkommensteuer vor und nach zusätzlichen Werbungskosten. Sie müssen das bereits ermittelte zu versteuernde Einkommen eingeben. Gewerkschaftsbeiträge ab 2026, weitere Steuern, Verlustvorträge und die tatsächliche Erstattung werden nicht berechnet.
Im Rechenmodell hinterlegter Zeitraum: bis . Einzelne Quellen können einen anderen Dokumentstand haben.
Das Rechenmodell wurde zuletzt am geprüft. Die nächste Prüfung ist bis vorgesehen.
Quellen zum Nachlesen:
- Bundesfinanzministerium – Einkommensteuertarif 2024 (§ 32a EStG)
- Bundesfinanzministerium – Einkommensteuertarif 2025 (§ 32a EStG)
- Bundesjustizministerium – Einkommensteuertarif 2026 (§ 32a EStG)
- Bundesjustizministerium – Werbungskosten und Entfernungspauschale (§ 9 EStG)
- Bundesjustizministerium – Arbeitnehmer-Pauschbetrag und Gewerkschaftsbeiträge (§ 9a EStG)
Quellenlinks geprüft am 24. Oktober 2026. Diese Linkprüfung bestätigt Erreichbarkeit und Zuordnung der Dokumente; sie ersetzt keine erneute Prüfung aller Berechnungsregeln.
Hinweis: Dieser Rechner dient der unverbindlichen Orientierung und ersetzt keine Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung. Alle Angaben ohne Gewähr.
Hintergrund und Details
Zusätzliche Steuerwirkung statt Gesamterstattung
Der Rechner vergleicht die tarifliche Einkommensteuer vor und nach zusätzlichen Werbungskosten. Er ermittelt keine vollständige Steuererstattung und keine tatsächliche Auszahlung. Dafür fehlen unter anderem einbehaltene Steuern, andere Abzüge und Ihre gesamte Veranlagung.
Welches Einkommen gehört in das Feld?
Geben Sie das bereits ermittelte zu versteuernde Jahreseinkommen vor dem zusätzlichen Werbungskostenabzug ein. Es ist weder Jahresbrutto noch Nettolohn. Der Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 € muss darin bereits berücksichtigt sein; die hier erfassten zusätzlichen Kosten dürfen noch nicht abgezogen sein.
Beim Grundtarif verwenden Sie Ihr eigenes zvE. Beim Splittingtarif geben Sie das gemeinsame zvE beider Personen ein. Die Werbungskostenfelder erfassen in diesem Modell die Kosten eines Arbeitnehmers. Kosten beider Personen nicht ungeprüft zusammenfassen, weil der Pauschbetrag personenbezogen ist.
Werbungskosten und Arbeitnehmer-Pauschbetrag
Die gesamten Werbungskosten ergeben sich aus der berechneten Entfernungspauschale und den sonstigen Werbungskosten . Erfasst werden jeweils die gesamten entsprechenden Jahreskosten, nicht nur der Mehrbetrag oberhalb des Pauschbetrags:
ist der zusätzlich wirksame Abzug. Liegen die gesamten Werbungskosten nicht über 1.230 €, ergibt sich daraus kein weiterer Abzug im Modell.
Gewerkschaftsbeiträge sind in diesem engen Modell nicht enthalten. Ab 2026 werden sie nach § 9a Satz 3 EStG neben dem Arbeitnehmer-Pauschbetrag berücksichtigt; rechnen Sie sie deshalb nicht in die sonstigen Werbungskosten dieses Rechners ein. Ihre zusätzliche Steuerwirkung muss gesondert ermittelt werden.
Tarifvergleich 2024, 2025 oder 2026
Mit dem eingegebenen zvE , dem zusätzlichen Abzug und der tariflichen Einkommensteuer für das gewählte Jahr und die gewählte Tarifart gilt:
Der Rechner verwendet den jeweiligen Einkommensteuertarif nach § 32a EStG. Die Steuern werden nach den Tarifregeln auf volle Euro abgerundet; beim Splitting wird die Steuer aus dem halben gemeinsamen Einkommen verdoppelt. Die Differenz wird damit nicht durch einen konstanten Grenzsteuersatz extrapoliert und kann die anfängliche tarifliche Einkommensteuer nicht überschreiten. Ein Abzug oberhalb des vorhandenen zvE wird hier nicht als Verlustvortrag oder Wirkung in anderen Jahren berechnet.
Entfernungspauschale im unterstützten Pkw-Fall
Erfasst wird die einfache Entfernung zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte in ganzen Entfernungskilometern und die tatsächliche Zahl der Pendeltage. Hin- und Rückweg werden nicht addiert.
- 2024 und 2025: 0,30 € je Kilometer für die ersten 20 km, 0,38 € ab dem 21. Kilometer.
- 2026: 0,38 € je Kilometer ab dem ersten Kilometer.
Unterstützt wird der gewöhnliche Fall mit eigenem oder zur Nutzung überlassenem Pkw. Die Höchstbetragsprüfung anderer Verkehrsmittel, höhere tatsächliche Fahrkosten, steuerfreie Erstattungen, Zuschüsse, Sammelbeförderung und besondere Arbeitsstättenfälle sind nicht enthalten. Nicht abziehbare oder bereits erstattete Kosten dürfen Sie nicht als zusätzliche eigene Werbungskosten ansetzen.
Beispiel und Aussagegrenze
Bei 2.230 € gesamten Werbungskosten liegt der zusätzliche Abzug bei 1.000 €. Der Rechner vergleicht die tarifliche Steuer aus dem eingegebenen zvE mit der Steuer aus einem um 1.000 € niedrigeren zvE. Die Ersparnis hängt vom Ausgangseinkommen, Steuerjahr und Tarif ab.
Nicht enthalten sind Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer, Kinder-Günstigerprüfung, Progressionsvorbehalt, Sondertarife und eine vollständige Ermittlung des zvE. Ob Sie eine Steuererklärung abgeben müssen oder welches Ergebnis das Finanzamt festsetzt, wird nicht geprüft. Für die direkte Tarifsteuer nutzen Sie den Einkommensteuer-Rechner.
Quellen und Stand
Tarife und beschriebene Modellgrenzen am 23.10.2026 anhand folgender amtlicher Quellen abgeglichen:
Häufige Fragen
Kann ich mein Jahresbrutto eingeben?
Nein. Benötigt wird das bereits steuerlich ermittelte zvE vor den zusätzlichen Werbungskosten. Eine Brutto-Netto- oder vollständige Steuerberechnung ist nicht Bestandteil dieses Rechners.
Trage ich nur die Kosten oberhalb von 1.230 € ein?
Nein. Tragen Sie Entfernung und Pendeltage sowie die gesamten sonstigen Werbungskosten ein. Der Rechner zieht den bereits im Ausgangs-zvE enthaltenen Pauschbetrag selbst von der gesamten Kostensumme ab.
Warum werden Steuerklasse und Kinder nicht abgefragt?
Der Grund- oder Splittingtarif wird direkt ausgewählt. Die Steuerklasse betrifft den laufenden Lohnsteuerabzug. Eine individuelle Wirkung von Kindern und die Kinder-Günstigerprüfung werden hier nicht modelliert.
Ist die angezeigte Steuerdifferenz meine Auszahlung vom Finanzamt?
Nein. Sie ist ausschließlich die tarifliche Wirkung des zusätzlich modellierten Abzugs. Ihre tatsächliche Erstattung hängt von der vollständigen Veranlagung und den bereits gezahlten Steuern ab.
💡 Tipps
- Tipp 1: Bereiten Sie Ihr zvE vor dem zusätzlichen Werbungskostenabzug vor. Bereits abgezogene Kosten dürfen Sie nicht ein zweites Mal berücksichtigen.
- Tipp 2: Beim Splitting gehört das gemeinsame zvE in die Rechnung. Die Werbungskostenfelder bilden weiterhin nur einen Arbeitnehmer mit einem Pauschbetrag ab.
- Tipp 3: Prüfen Sie die einfache Entfernung, tatsächliche Pendeltage und erhaltene Erstattungen. Die Ausgabe bestätigt nicht die steuerliche Abziehbarkeit einzelner Kosten.