Subnetz-Rechner
Berechnen Sie IPv4-Netzadresse, Netzmaske, Broadcast und rechnerischen Hostbereich aus CIDR oder Netzmaske.
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Vier Oktette 0–255 ohne führende Nullen. Präfix separat eingeben, etwa 26 statt /26.
Eingabehinweise
Zahlenfelder: Dezimalkomma und Tausenderpunkt, zum Beispiel 1.234,56; höchstens sechs Nachkommastellen. Ein einzelner Punkt mit genau drei Folgeziffern gilt als Tausendertrennung. IPv4 und Netzmaske verwenden dagegen ihre eigene Oktettschreibweise.
Netz / Präfix
Bitte Werte eingeben
Das Ergebnis erscheint nach vollständiger Eingabe.
Rechnerische Hosts
—
Anzahl im beschriebenen Modell
Adressen im Block
—
einschließlich Blockgrenzen
Rechenweg & Einordnung (aufklappen)
Bitte füllen Sie die benötigten Felder aus. Beispielwerte dienen nur der Veranschaulichung.
Voraussetzungen und Grenzen der Berechnung
IPv4-Blockrechnung, keine Prüfung freier oder öffentlich nutzbarer Adressen. /0–/30 klassisch mit Netz-/Broadcast-Reservierung; /31 ausschließlich als Punkt-zu-Punkt-Link mit zwei Endpunkten; /32 als einzelne Hostroute. Sonderadressbereiche werden nicht zu frei nutzbaren Netzen erklärt.
Hinweis: Dieser Rechner dient der allgemeinen Orientierung. Ergebnisse können je nach individuellen Parametern abweichen. Alle Angaben ohne Gewähr.
Hintergrund und Details
Was berechnet der Subnetz-Rechner?
Geben Sie eine IPv4-Adresse und ein Präfix von 0 bis 32 oder alternativ eine zusammenhängende Netzmaske ein. Der Rechner zeigt die Netzadresse mit Präfix, Maske, Wildcard, Blockgrenzen, Broadcast und den rechnerischen Host- oder Endpunktbereich. Er ermittelt weder freie Adressen noch ein Gateway.
IPv4 und CIDR eingeben
Verwenden Sie vier dezimale Oktette von 0 bis 255 mit Punkten dazwischen, etwa 192.168.1.130. Führende Nullen wie 010 werden abgewiesen, damit keine mehrdeutige Oktalschreibweise entsteht. Das Präfix wird separat als ganze Zahl eingegeben, etwa 26. Eine kombinierte Adresse wie 192.168.1.130/26 gehört deshalb nicht in das Adressfeld.
Im Maskenmodus ist beispielsweise 255.255.255.192 möglich. Die binären Maskenbits müssen zunächst zusammenhängend Eins und danach Null sein. 255.0.255.0 ist keine unterstützte CIDR-Maske. Die voreingestellte Präfixlänge 24 ist nur eine Rechenvorgabe; das Adressfeld bleibt anfangs leer.
Methode und Beispiel /26
IPv4 verwendet 32 Bits. Bei Präfix p hat ein Block Adressen. Für ergibt das klassische Modell Hostpositionen; /31 und /32 werden wie unten beschrieben gesondert behandelt. Die Netzadresse ist die auf den Blockanfang abgerundete Adresse; das Blockende ist Netzadresse plus Blockgröße minus eins.
192.168.1.130/26 enthält 64 Adressen. Der Block reicht von 192.168.1.128 bis 192.168.1.191. Die Maske lautet 255.255.255.192 und die inverse Wildcard 0.0.0.63. Im klassischen Modell werden Netzadresse und Broadcast ausgenommen: Der Hostbereich reicht von 192.168.1.129 bis 192.168.1.190 und umfasst 62 Adressen.
/31 und /32 werden ausdrücklich anders behandelt
Bei /31 interpretiert der Rechner den Block ausschließlich als Punkt-zu-Punkt-Link nach RFC 3021. Beide Adressen sind Endpunkte und es gibt in diesem Modell keinen Directed Broadcast. 10.0.0.1/31 ergibt die Endpunkte 10.0.0.0 und 10.0.0.1. Das ist keine pauschale Aussage zur Verwendung in einem gewöhnlichen Mehrteilnehmer-LAN.
Bei /32 liegt eine einzelne Hostroute vor: Blockanfang, Blockende und einzige Adresse sind identisch. Ein Directed Broadcast wird nicht ausgegeben. Für /0 bis /30 verwendet das Tool die klassische Reservierung von Netz- und Broadcastadresse.
Rechnerische Anzahl ist keine Nutzbarkeitsprüfung
Die Rechnung akzeptiert jedes syntaktisch gültige IPv4-Bitmuster, auch private, Loopback-, Multicast- und andere Sonderbereiche. Solche Bereiche können besondere Regeln haben. Eine rechnerische Hostanzahl bedeutet nicht, dass alle Adressen tatsächlich frei, zuweisbar, erreichbar oder öffentlich routbar sind.
So enthält /0 rechnerisch 4.294.967.296 Adressen und im klassischen Modell 4.294.967.294 Hostpositionen. Das ist eine Blockeigenschaft, keine Freigabe des gesamten IPv4-Raums für Endgeräte. Der Rechner führt keine Netzwerkanfragen aus und erstellt keine riesige Einzeladressliste. IPv6, DNS, DHCP-Planung und konkrete Routerkonfigurationen gehören nicht zum unterstützten Umfang.
Quellen und weitere Werkzeuge
Geprüft am 16.10.2026: RFC 4632 – CIDR, Abschnitt 3.1, RFC 3021 – 31-Bit-Punkt-zu-Punkt-Links und die strikte dezimale IPv4-Oktettschreibweise in RFC 3986, Abschnitt 3.2.2. Bits und andere Zahlendarstellungen erläutert der Zahlensystem-Rechner. Alle Werkzeuge finden Sie unter KI & Digital.
Häufige Fragen
Warum bleiben bei einem /31 zwei mögliche Endpunkte übrig?
Das Modell berücksichtigt /31 ausdrücklich als Punkt-zu-Punkt-Sonderfall. Dort wird nicht pauschal nach der klassischen Netz-/Broadcast-Reservierung für größere Subnetze gerechnet.
Was bedeutet /32?
Ein /32 bezeichnet im IPv4-Modell einen einzelnen adressierten Wert. Daraus entsteht kein gewöhnlicher größerer Bereich freier Hostadressen.
Kann ich aus der rechnerischen Anzahl direkt ableiten, dass alle Geräte erreichbar sind?
Nein. Adressberechnung ersetzt weder Routing- noch Netzkonfigurationsprüfung.
💡 Tipps
- Tipp 1: Ein /31 wird hier als Punkt-zu-Punkt-Link mit zwei Endpunkten interpretiert. Die klassische Regel Blockgröße minus zwei gilt dafür nicht; die konkrete Verwendung muss zum Netztyp passen.
- Tipp 2: Eingaben als Präfix oder Netzmaske auf Konsistenz prüfen und den Ergebnisbereich anschließend mit der tatsächlichen Netzwerkplanung vergleichen.