Brutto-Netto-Rechner Österreich
Schätzen Sie Ihr österreichisches Nettogehalt für 2025 oder 2026, einschließlich Sonderzahlungen im unterstützten Standardfall.
Inhalt zuletzt aktualisiert:
Diese Schätzung gilt für ein reguläres Arbeitsverhältnis in Österreich mit 14 gleich hohen Bezügen. Besondere Beschäftigungsfälle sind nicht enthalten.
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Standardfall: ein ganzjähriges reguläres Dienstverhältnis mit 14 gleich hohen Bezügen. Geringfügigkeit und reduzierte AV-Beiträge werden für 2025/2026 berücksichtigt. Bis 2.630 € Monatsbrutto (2026) bzw. 2.451 € (2025) werden nur Fälle ohne Sachbezug, Pendler- und Familienentlastungen berechnet. Mehrfachbeschäftigung, Lehre, Pension und unterjährige Beschäftigung sind nicht abgebildet.Amtliche AV-Grenzen.
Hinweis: Vereinfachte Orientierung für aktive Arbeitnehmer mit 14 gleich hohen Bruttobezügen. Enthalten sind 132 € Werbungskostenpauschale und der allgemeine Verkehrsabsetzbetrag (2025: 487 €, 2026: 496 €). Bei Geringfügigkeit im unterstützten Einzelfall entfällt die Arbeitnehmer-SV. Sonst beträgt die laufende Basis ohne AV 15,12 %, dazu 0 / 1 / 2 / 2,95 % AV; in Wien ab 2026 zusätzlich 0,25 Prozentpunkte. Sonderzahlungen: 14,12 % plus jeweiliger AV-Anteil bis zur Höchstbeitragsgrundlage. Die Sonderzahlungssteuer wird für ein ganzjähriges Dienstverhältnis nach § 77 Abs. 4 jährlich neu berechnet und als Durchschnitt je Sonderzahlung ausgewiesen. Grundlage: ÖGK-Arbeitsbehelf 2026 und Wiener Wohnbauförderungsbeitrag. Einkommensabhängige Erhöhungen, SV-Rückerstattung, unterjährige Beschäftigung und abweichende Sonderbezüge sind nicht abgebildet. Keine vollständige Lohnverrechnung.
Daten, Quellen und Modellgrenzen
Der Rechner schätzt österreichische Lohnabzüge für die ausgewählten Jahre 2025 oder 2026 und 14 gleiche Bezüge. Er berücksichtigt die beschriebenen einfachen Fälle mit geringem Verdienst und Sonderzahlungen. Mehrere Beschäftigungen und weitere Sonderfälle sind nicht vollständig enthalten.
Im Rechenmodell hinterlegter Zeitraum: bis . Einzelne Quellen können einen anderen Dokumentstand haben.
Das Rechenmodell wurde zuletzt am geprüft. Die nächste Prüfung ist bis vorgesehen.
Quellen zum Nachlesen:
- Österreichische Gesundheitskasse – Arbeitsbehelf 2026 für Dienstgeber und Lohnverrechnung
- Stadt Wien – Wohnbauförderungsbeitrag: Höhe und Berechnung
- Österreichische Gesundheitskasse – Arbeitslosenversicherungsbeiträge bei geringem Einkommen
- Rechtsinformationssystem des Bundes – Lohnzahlungszeitraum (§ 77 EStG 1988)
Quellenlinks geprüft am 24. Oktober 2026. Diese Linkprüfung bestätigt Erreichbarkeit und Zuordnung der Dokumente; sie ersetzt keine erneute Prüfung aller Berechnungsregeln.
Hinweis: Dieser Rechner dient der unverbindlichen Orientierung und ersetzt keine Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung. Alle Angaben ohne Gewähr.
Hintergrund und Details
Brutto-Netto-Rechner Österreich: Netto-Gehalt für 2025 und 2026 berechnen
Mit diesem Brutto-Netto-Rechner für Österreich können Sie Ihr voraussichtliches Netto-Gehalt für 2025 und 2026 realistisch überschlagen. Der Rechner berücksichtigt dabei typische Besonderheiten des österreichischen Lohnsystems wie 13. und 14. Gehalt, Arbeitnehmer-Sozialabgaben, Familienbonus Plus, Pendlerpauschale, Pendlereuro, Sachbezug sowie einen vereinfachten AVAB oder AEAB.
Damit beantwortet der Rechner typische Fragen wie: Wie viel Netto bleibt in Österreich vom Brutto? Wie wirken sich Sonderzahlungen auf mein Jahresnetto aus? Und welchen Unterschied machen Familienbonus Plus oder Pendlerpauschale in der Praxis?
Der Rechner deckt damit typische Suchanfragen wie „Brutto Netto Rechner Österreich“, „Netto Gehalt Österreich berechnen“, „Brutto in Netto Österreich“, „Brutto Netto Österreich 2025“ oder „Brutto Netto Österreich 2026“ ab.
Unterstützter Einkommensbereich
Für 2025/2026 werden ganzjährige reguläre Dienstverhältnisse mit 14 gleich hohen Bezügen geschätzt. Der einfache Fall einer einzigen geringfügigen Beschäftigung ohne weitere Jobs ergibt bis einschließlich 551,10 € Monatsbrutto Brutto gleich Netto. Darüber berücksichtigt der Rechner die reduzierten Arbeitnehmerbeiträge zur Arbeitslosenversicherung.
Bis 2.630 € Monatsbrutto (2026) bzw. 2.451 € (2025) werden nur Fälle ohne Sachbezug, Pendler- und Familienentlastungen berechnet. Mehrfachbeschäftigung, Lehre, Pension, unterjährige Beschäftigung, SV-Rückerstattung und spätere Arbeitnehmerveranlagung bleiben ausgeschlossen. Jahresbrutto bedeutet das 14-Fache des Monatsbruttos.
Die AV-Stufen betragen 2026: bis 2.225 € 0 %, bis 2.427 € 1 %, bis 2.630 € 2 %, darüber 2,95 %. Für 2025 gelten 2.074 / 2.262 / 2.451 €. Laufende Bezüge und jede der zwei gleich hohen Sonderzahlungen werden getrennt bewertet.
Quellen: ÖGK – Geringfügigkeit, ÖGK – AV-Beiträge, Sozialversicherung – Werte 2025.
Was ist in Österreich beim Netto-Gehalt besonders?
In Österreich werden in vielen Arbeitsverhältnissen nicht nur 12 laufende Monatsgehälter bezahlt, sondern zusätzlich 13. und 14. Gehalt als Sonderzahlungen. Diese Sonderzahlungen werden steuerlich typischerweise begünstigt behandelt und wirken sich deshalb anders auf das Jahresnetto aus als laufende Monatsbezüge.
Dadurch kann das tatsächliche Jahresnetto spürbar höher ausfallen, als es eine einfache 12-Monats-Betrachtung vermuten lässt.
Zusätzlich können steuerliche Entlastungen wie Familienbonus Plus, Pendlerpauschale oder Pendlereuro das Netto weiter beeinflussen.
Wie wird gerechnet?
Bei monatlicher Eingabe wird das Jahresbrutto vereinfacht so abgeleitet:
Das laufende monatliche Netto wird vereinfacht aus dem laufenden Bezug abgeleitet:
Die laufende Jahressteuer wird auf Basis der steuerpflichtigen laufenden Bezüge angenähert:
Dabei gilt:
- = laufendes Monatsbrutto
- = Sachbezug im Jahr
- = Arbeitnehmer-Sozialversicherung
- = Pendlerpauschale pro Jahr
- = Werbungskostenpauschale von 132 Euro pro Jahr
Für das 13. und 14. Gehalt verwendet der Rechner im Standardfall mit 14 gleich hohen Bruttobezügen die Sonderzahlungstarife nach § 67 EStG. Liegt das Brutto-Jahressechstel 2025 höchstens bei 2.570 € beziehungsweise 2026 höchstens bei 2.615 €, fällt darauf keine Sonderzahlungslohnsteuer an. Oberhalb der Freigrenze gelten nach Abzug der zugehörigen Sozialversicherungsbeiträge modellhaft 0 % für die ersten 620 €, 6 % für die nächsten 24.380 €, 27 % für die folgenden 25.000 € und 35,75 % für die nächsten 33.333 €. Über dieser Grenze schätzt der Rechner die Tarifbesteuerung nur näherungsweise.
Bei ganzjähriger gleichmäßiger Beschäftigung wird die jährliche Neuberechnung nach § 77 Abs. 4 berücksichtigt: bis 25.000 € Jahressechstel höchstens 30 % der um 2.447 € (2025) bzw. 2.490 € (2026) verminderten Sonderzahlungs-Bemessungsgrundlage nach SV. Angezeigt wird das durchschnittliche Netto je Sonderzahlung, nicht der tatsächliche Abzug eines einzelnen Auszahlungstermins. RIS – § 77 EStG.
Dies ist eine überschlägige Standardrechnung, keine vollständige individuelle Lohnverrechnung. Tatsächliche Zahlungszeitpunkte, SV-Beitragsgruppen, Jahressechstel-Überhänge und Sonderfälle können abweichen.
Was zeigt der Brutto-Netto-Rechner an?
Der Rechner zeigt insbesondere:
- das geschätzte laufende monatliche Netto oder Jahresnetto
- die geschätzten Steuerabzüge
- die geschätzten Sozialabgaben
- das durchschnittliche Netto einer Sonderzahlung (13./14. Gehalt)
- die Wirkung typischer österreichischer Entlastungen wie Familienbonus Plus, Pendlerpauschale oder Pendlereuro
Damit eignet sich der Rechner sowohl für eine schnelle Gehaltsorientierung als auch für den Vergleich verschiedener Brutto-Szenarien.
Wie lassen sich die Ergebnisse interpretieren?
Für viele Arbeitnehmer in Österreich ist nicht nur das laufende Monatsnetto wichtig, sondern das gesamte Jahresnetto inklusive Sonderzahlungen. Gerade das 13. und 14. Gehalt kann die tatsächliche Nettobelastung spürbar verändern.
Auch steuerliche Entlastungen wirken unterschiedlich:
- Familienbonus Plus reduziert direkt die Steuerbelastung
- Pendlerpauschale senkt die steuerliche Bemessungsgrundlage
- Pendlereuro wirkt als direkter Steuerabsetzbetrag
- Sachbezug erhöht in vielen Fällen die steuer- und SV-pflichtige Bemessungsgrundlage
Deshalb ist das Netto in Österreich nicht nur vom Bruttolohn abhängig, sondern auch von mehreren steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Einflussfaktoren.
Einsatzbereiche
Der Rechner eignet sich besonders für typische Arbeitnehmerfälle in Österreich, wenn Sie Ihr Netto für 2025 oder 2026 überschlagen möchten und dabei auch die Besonderheiten von 13. und 14. Gehalt berücksichtigen wollen.
Er ist besonders hilfreich, wenn Sie:
- Ihr Netto-Gehalt in Österreich berechnen möchten
- Brutto und Netto für 2025 oder 2026 vergleichen wollen
- Sonderzahlungen realistisch einordnen möchten
- prüfen wollen, wie Familienbonus Plus oder Pendlerregelungen Ihr Netto beeinflussen
- eine schnelle Standard-Schätzung vor Jobwechsel, Gehaltsverhandlung oder Vertragsabschluss suchen
Wichtige Hinweise
Die Berechnung ist eine fundierte Standard-Schätzung, aber keine vollständige amtliche Lohnverrechnung. Sonderfälle wie unterschiedliche Kollektivverträge, Wiener SV-Sonderfälle, abweichende Sonderzahlungsstruktur, komplexe Sachbezugsfälle oder individuelle Freibeträge können zu Abweichungen führen.
Der AVAB oder AEAB wird hier nur vereinfacht berücksichtigt. Ob die Voraussetzungen tatsächlich vorliegen, hängt insbesondere von Kindern und beim AVAB zusätzlich von Partnereinkünften ab.
Wenn Sie eine verbindliche oder besonders genaue Berechnung benötigen, sollten Sie mit den konkreten Beitragssätzen, Freibeträgen und Besonderheiten Ihres Einzelfalls arbeiten.
Häufige Fragen zum Brutto-Netto-Rechner Österreich
Warum ist das Jahresnetto in Österreich oft höher als 12 mal das Monatsnetto?
Weil in vielen österreichischen Arbeitsverhältnissen zusätzlich 13. und 14. Gehalt bezahlt werden. Diese Sonderzahlungen werden steuerlich meist günstiger behandelt als laufende Monatsbezüge.
Wirkt der Familienbonus Plus direkt auf mein Netto?
Ja, vereinfacht gesagt reduziert der Familienbonus Plus direkt die Steuer. Wenn jedoch wenig oder keine Lohnsteuer anfällt, kann der Vorteil in der laufenden Abrechnung nur eingeschränkt wirksam werden.
Was ist der Unterschied zwischen Pendlerpauschale und Pendlereuro?
Die Pendlerpauschale reduziert die steuerliche Bemessungsgrundlage. Der Pendlereuro ist dagegen ein direkter Steuerabsetzbetrag und senkt die errechnete Steuer unmittelbar.
Allgemeine Standardentlastungen
Für aktive Arbeitnehmer werden automatisch 132 Euro Werbungskostenpauschale pro Jahr von der laufenden Steuerbemessungsgrundlage abgezogen. Der Verkehrsabsetzbetrag mindert die laufende Jahressteuer um 487 Euro (2025) beziehungsweise 496 Euro (2026), höchstens bis auf null. Pendlerpauschale und Pendlereuro wirken zusätzlich. Der einkommensabhängig erhöhte Verkehrsabsetzbetrag, der Zuschlag im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung und eine mögliche SV-Rückerstattung sind nicht enthalten. Die Sozialversicherung und Sonderzahlungsbesteuerung bleiben vereinfacht.
Quellen: § 67 EStG – Sonderzahlungen, BMF Werbungskostenpauschale, BMF Steuerabsetzbeträge.
Sozialversicherung: laufende und Sonderbezüge
Im unterstützten gewöhnlichen Arbeitnehmerfall beträgt die laufende Arbeitnehmer-SV 18,07 %, bei Beschäftigungsort Wien ab 2026 18,32 %. Auf die zwei gleich hohen Sonderzahlungen werden 17,07 % verwendet: Arbeiterkammerumlage und Wohnbauförderungsbeitrag fallen darauf nicht an. Monatsbeiträge und Beiträge je Sonderzahlung werden auf Cent gerundet; die jeweiligen Höchstbeitragsgrundlagen bleiben berücksichtigt. Mehrere Beschäftigungen, abweichende Sonderzahlungen, gesetzliche Ausnahmen und niedriges Einkommen bleiben außerhalb des beschriebenen Modells.
Quellen: ÖGK Arbeitsbehelf 2026, Sonderzahlungen und Beitragssätze, Stadt Wien: Wohnbauförderungsbeitrag. Geprüft: 17.10.2026.
💡 Tipps
- Tipp 1: In Österreich ist nicht nur das laufende Monatsnetto wichtig, sondern auch das Netto der Sonderzahlungen. Gerade dadurch unterscheidet sich die reale Jahresbelastung oft spürbar.
- Tipp 2: Der Familienbonus Plus reduziert die Steuer direkt. Wenn keine oder nur wenig Lohnsteuer anfällt, verpufft ein Teil des Vorteils in der laufenden Abrechnung.