Arbeitgeberkosten-Rechner

Arbeitgeberkosten-Rechner

Schätzen Sie Arbeitgeberkosten 2026 aus Bruttolohn und Sozialbeiträgen. Für reguläre GKV-Arbeitnehmer ab 2.000,01 € im Monat; keine vollständige Lohnabrechnung.

€

GKV-Standardfall 2026 ab 2.000,01 € brutto. Ohne Umlagen, Unfallversicherung und Sonderzahlungen.

Kosten-Check

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Gesamte Lohnkosten

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Bruttolohn

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AG-Anteile

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Kostenfaktor

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Jahreskosten Mitarbeiter

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Daten, Quellen und Modellgrenzen

Die Schätzung gilt für regulär gesetzlich krankenversicherte Beschäftigte mit mehr als 2.000 € Monatsbrutto. Sie verwendet den durchschnittlichen Zusatzbeitrag und berücksichtigt Sachsen gesondert. Umlagen, Unfallversicherung, private Krankenversicherung und Sonderzahlungen fehlen.

Im Rechenmodell hinterlegter Zeitraum: bis . Einzelne Quellen können einen anderen Dokumentstand haben.

Das Rechenmodell wurde zuletzt am geprüft. Die nächste Prüfung ist bis vorgesehen.

Quellen zum Nachlesen:

Quellenlinks geprüft am 24. Oktober 2026. Diese Linkprüfung bestätigt Erreichbarkeit und Zuordnung der Dokumente; sie ersetzt keine erneute Prüfung aller Berechnungsregeln.

Hinweis: Dieser Rechner dient der überschlägigen Orientierung und ersetzt keine betriebswirtschaftliche oder rechtliche Beratung. Alle Angaben ohne Gewähr.

Hintergrund und Details

Welche Arbeitgeberkosten werden geschätzt?

Der Rechner addiert zum monatlichen Bruttolohn die Arbeitgeberanteile zur gesetzlichen Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Er unterstützt reguläre GKV-Arbeitnehmer mit mehr als 2.000 € Monatsbrutto und den Rechengrößen für 2026. Mini- und Midijobs, privat Versicherte und besondere Beitragsfälle sind nicht enthalten. Eine Eingabe von 0 € zeigt lediglich einen Lohnaufwand von null, keinen Beschäftigungsfall.

Beitragssätze und Bemessungsgrenzen 2026

Die Beiträge werden nicht pauschal auf das gesamte Brutto aufgeschlagen. Für Kranken- und Pflegeversicherung wird höchstens eine monatliche Grundlage von 5.812,50 €, für Renten- und Arbeitslosenversicherung höchstens 8.450 € verwendet.

  • Krankenversicherung: 8,75 % Arbeitgeberanteil. Darin steckt die Hälfte des allgemeinen Satzes von 14,6 % und des durchschnittlichen Zusatzbeitrags von 2,9 %. Der tatsächliche kassenindividuelle Zusatzbeitrag kann abweichen.
  • Pflegeversicherung: 1,8 % Arbeitgeberanteil, bei Beschäftigung in Sachsen 1,3 %.
  • Rentenversicherung: 9,3 % Arbeitgeberanteil.
  • Arbeitslosenversicherung: 1,3 % Arbeitgeberanteil.

Wählen Sie beim Beschäftigungsort Sachsen nur dann, wenn diese Beitragsaufteilung für die Beschäftigung gilt. Maßgeblich ist nicht einfach der private Wohnort.

Rechenweg und Rundung

Mit Monatsbrutto BB, jeweiliger Beitragsbemessungsgrenze GjG_j und Arbeitgeber-Beitragssatz sjs_j als Dezimalzahl gilt für jeden Zweig:

Cj=CentRundung⁡ ⁣(min⁡(B,Gj)⋅sj)C_j=\operatorname{CentRundung}\!\left(\min(B,G_j)\cdot s_j\right)

Jeder der vier Beiträge wird kaufmännisch auf Cent gerundet. Die modellierten monatlichen Arbeitgeberkosten sind:

KAG=B+CKV+CPV+CRV+CAVK_{\mathrm{AG}}=B+C_{\mathrm{KV}}+C_{\mathrm{PV}}+C_{\mathrm{RV}}+C_{\mathrm{AV}}

Die Jahresanzeige setzt zwölf gleiche Monatsbezüge voraus. Sonderzahlungen oder unterjährige Gehaltsänderungen sind darin nicht enthalten.

Welche Kosten fehlen?

Nicht enthalten sind U1, U2, Insolvenzgeldumlage, gesetzliche Unfallversicherung, betriebliche Altersversorgung, Sachbezüge und weitere betriebliche oder vertragliche Kosten. Die Ausgabe ist daher eine abgegrenzte Beitrags- und Budgetschätzung, keine vollständige Personalkostenrechnung oder Lohnabrechnung.

Für die Arbeitnehmerseite verwenden Sie den Brutto-Netto-Rechner. Für eine Kalkulation auf Stundenbasis gibt es den Stundenlohn-Rechner.

Quellen und Stand

Modell und beschriebene Standardwerte am 23.10.2026 anhand amtlicher Quellen abgeglichen:

Häufige Fragen

Warum steigt der Beitragsaufschlag bei hohem Brutto nicht proportional weiter?

Die vier Beiträge sind durch die jeweiligen Bemessungsgrenzen begrenzt. Das darüber liegende Brutto erhöht die modellierten Beiträge nicht weiter.

Kann ich Mini- oder Midijobs berechnen?

Nein. Beträge über 0 bis einschließlich 2.000 € werden als nicht unterstützter Beschäftigungsfall zurückgewiesen. Für diese Beschäftigungen gelten andere Regeln.

Sind diese Arbeitgeberkosten bereits alle Personalkosten?

Nein. Umlagen, Unfallversicherung, zusätzliche Leistungen und weitere betriebliche Kosten müssen Sie gesondert berücksichtigen.

💡

💡 Tipps

  1. Tipp 1: Prüfen Sie den tatsächlichen Zusatzbeitrag der Krankenkasse und den Beschäftigungsort. Der Rechner nutzt den durchschnittlichen Zusatzbeitrag 2026.
  2. Tipp 2: Ergänzen Sie Umlagen, Unfallversicherung und betriebliche Leistungen separat, bevor Sie mit dem Ergebnis ein verbindliches Personalbudget planen.