Wohngeld-Rechner
Schätzen Sie Wohngeld aus Haushaltsgröße, Miete, Einkommen und Mietstufe. Die tatsächliche Bewilligung kann abweichen.
Schätzung mit den Werten ab 2025: Berücksichtigt werden Mietobergrenzen sowie Zuschläge für Heizkosten und Klimaschutz. Das Einkommen wird vereinfacht angesetzt.
Geschätztes Wohngeld
Bitte Werte eingeben
pro Monat
Berücks. Wohnkosten
--
gedeckelte Miete inkl. Zuschläge
Anrechenbar
--
vereinfachtes Einkommen
Erste Orientierung. Verbindlich entscheidet die Wohngeldbehörde.
Daten, Quellen und Modellgrenzen
Die Ausgabe ist eine vereinfachte Wohngeldschätzung. Maßgeblich sind Haushaltsgröße, berücksichtigungsfähige Miete und Einkommen nach den Wohngeldregeln. Persönliche Ausschlüsse und alle Sonderfälle werden nicht vollständig geprüft.
Im Rechenmodell hinterlegter Zeitraum: bis . Einzelne Quellen können einen anderen Dokumentstand haben.
Das Rechenmodell wurde zuletzt am geprüft. Die nächste Prüfung ist bis vorgesehen.
Quellen zum Nachlesen:
Quellenlinks geprüft am 24. Oktober 2026. Diese Linkprüfung bestätigt Erreichbarkeit und Zuordnung der Dokumente; sie ersetzt keine erneute Prüfung aller Berechnungsregeln.
Hinweis: Dieser Rechner dient der unverbindlichen Orientierung und ersetzt keine Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung. Alle Angaben ohne Gewähr.
Hintergrund und Details
Wohngeld-Rechner: möglichen Wohngeld-Anspruch schnell einschätzen
Mit diesem Wohngeld-Rechner können Sie überschlägig berechnen, ob und in welcher Größenordnung ein Anspruch auf Wohngeld bestehen könnte.
Der Rechner hilft bei typischen Fragen wie:
- Habe ich Anspruch auf Wohngeld?
- Wie viel Wohngeld bekomme ich ungefähr?
- Welche Miete wird beim Wohngeld berücksichtigt?
- Welche Rolle spielt die Mietstufe?
- Wie stark wirkt sich mein Einkommen auf den Anspruch aus?
Damit eignet sich das Tool besonders für typische Suchanfragen wie „Wohngeld Rechner“, „Wohngeld berechnen“, „Habe ich Anspruch auf Wohngeld“, „Wohngeld Mietstufe“ oder „Wie viel Wohngeld bekomme ich?“.
Berechnung und angezeigte Ergebnisse
Der Rechner liefert eine erste Orientierung für einen möglichen monatlichen Wohngeld-Anspruch. Berücksichtigt werden dabei die wichtigsten Einflussgrößen:
- Anzahl der Haushaltsmitglieder
- Mietstufe des Wohnorts
- monatliche Bruttokaltmiete
- monatliches Gesamtbrutto des Haushalts
- pauschale Einkommensabzüge
- vereinfachte Ausschlussprüfung bei anderen Sozialleistungen
Zusätzlich zeigt der Rechner unter anderem:
- den geschätzten monatlichen Wohngeldbetrag
- die berücksichtigten Wohnkosten nach Deckelung
- das vereinfacht anrechenbare Einkommen
- den Einfluss von Heizkosten- und Klimakomponente
Einflussfaktoren auf die Wohngeld-Höhe
Die Höhe des Wohngelds hängt im Kern von drei Größen ab:
- der Zahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder
- der zu berücksichtigenden Miete oder Belastung
- dem wohngeldrechtlich relevanten Gesamteinkommen
Vereinfacht gilt: Je höher die berücksichtigungsfähigen Wohnkosten und je niedriger das anrechenbare Einkommen, desto eher kommt ein Anspruch auf Wohngeld in Betracht.
Mietstufe und regionale Mietniveaus
Jede Gemeinde in Deutschland ist einer Mietstufe von I bis VII zugeordnet. Diese Mietstufe bildet das regionale Mietniveau ab.
In höheren Mietstufen können höhere Wohnkosten in die Berechnung einfließen als in günstigeren Regionen. Liegt Ihre tatsächliche Bruttokaltmiete über dem zulässigen Höchstbetrag, wird nicht mit der vollen Miete gerechnet, sondern nur mit dem gedeckelten Wert.
Genau hier machen viele Nutzer einen Denkfehler: Eine sehr hohe tatsächliche Miete führt nicht automatisch zu höherem Wohngeld, wenn die berücksichtigungsfähige Miete bereits gedeckelt ist.
Grundsätzliche Berechnungssystematik
Die gesetzliche Wohngeldformel arbeitet mit den Größen für die zu berücksichtigende monatliche Miete oder Belastung und für das monatliche Gesamteinkommen.
Die Koeffizienten , und hängen von der Haushaltsgröße ab.
Für eine Online-Schätzung wird diese Systematik vereinfacht nachgebildet. Der Rechner arbeitet dabei in mehreren Schritten:
- Die Klimakomponente erhöht den Miet-Höchstbetrag nach Haushaltsgröße und Mietstufe.
- Die Bruttokaltmiete wird auf diesen erhöhten Höchstbetrag begrenzt; anschließend wird die Heizkostenkomponente hinzugerechnet.
- Das Einkommen wird über eine vereinfachte Näherung mit pauschalen Abzügen reduziert.
- Daraus wird eine überschlägige monatliche Wohngeld-Höhe berechnet.
Berücksichtigte Wohnkosten
Der Rechner arbeitet mit der Bruttokaltmiete als Eingangsgröße. Anschließend wird geprüft, welcher Teil dieser Miete nach Mietstufe und Haushaltsgröße überhaupt in die Berechnung einfließen darf.
Zusätzlich berücksichtigt das Modell:
- eine Heizkostenkomponente
- eine Klimakomponente, die die Mietobergrenze erhöht und nicht pauschal auf die tatsächliche Miete aufgeschlagen wird
Dadurch entsteht eine realistischere Orientierung als bei sehr einfachen Wohngeld-Rechnern.
Vereinfachte Einkommensschätzung
Für die echte Wohngeldberechnung ist nicht einfach nur Ihr Bruttoeinkommen entscheidend. Maßgeblich ist das wohngeldrechtliche Gesamteinkommen nach den gesetzlichen Regeln.
Dabei können unter anderem eine Rolle spielen:
- Steuern
- Pflichtbeiträge zur Sozialversicherung
- bestimmte Freibeträge
- besondere Einkommensarten
- individuelle Nachweise
Der Rechner verwendet deshalb bewusst eine vereinfachte Näherung mit 0 %, 10 %, 20 % oder 30 % Pauschalabzug. Diese Abzugsstufen orientieren sich an typischen gesetzlichen Abzügen, ersetzen aber keine Einzelfallprüfung.
Mögliche Ausschlussgründe
Ein rechnerisch möglicher Betrag bedeutet noch nicht automatisch, dass Wohngeld auch tatsächlich gezahlt wird.
Wer bereits bestimmte Sozialleistungen erhält, bei denen Unterkunftskosten berücksichtigt werden, ist häufig vom Wohngeld ausgeschlossen. Das betrifft insbesondere Leistungen wie:
- Bürgergeld
- Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung
- Hilfe zum Lebensunterhalt
Der Rechner enthält deshalb eine vereinfachte Abfrage zu möglichen Ausschlusstatbeständen.
Einordnung des Ergebnisses
Der Wohngeld-Rechner ist bewusst als Orientierungshilfe gedacht. Er kann Ihnen zeigen,
- ob ein Antrag wahrscheinlich sinnvoll sein könnte
- ob Sie eher im möglichen Anspruchsbereich liegen
- und in welcher Größenordnung sich ein möglicher Anspruch bewegen könnte
Die verbindliche Prüfung erfolgt immer durch die zuständige Wohngeldbehörde.
Häufige Fragen zum Wohngeld
Wie viel Wohngeld bekomme ich ungefähr?
Das hängt vor allem von Haushaltsgröße, Mietstufe, berücksichtigungsfähiger Miete und anrechenbarem Einkommen ab. Genau diese Größen verarbeitet der Rechner.
Welche Miete zählt beim Wohngeld?
Berücksichtigt wird Ihre Bruttokaltmiete bis zur Mietobergrenze einschließlich Klimakomponente; anschließend kommt die Heizkostenkomponente hinzu. Unter der normalen Mietobergrenze erhöht die Klimakomponente die angesetzte Miete nicht.
Was ist die Mietstufe beim Wohngeld?
Die Mietstufe beschreibt das regionale Mietniveau Ihres Wohnorts. Höhere Mietstufen erlauben grundsätzlich höhere berücksichtigungsfähige Wohnkosten.
Kann ich Wohngeld bekommen, wenn ich arbeite?
Ja. Wohngeld richtet sich ausdrücklich auch an Haushalte mit Erwerbseinkommen, deren Einkommen nicht ausreicht, um die Wohnkosten vollständig zu tragen.
Warum bekomme ich trotz hoher Miete kein Wohngeld?
Weil nicht jede tatsächliche Miete vollständig berücksichtigt wird. Außerdem spielt Ihr Einkommen eine entscheidende Rolle.
Bin ich bei Bürgergeld automatisch vom Wohngeld ausgeschlossen?
Oft ja, weil Unterkunftskosten dort bereits berücksichtigt werden. Deshalb schließen sich beide Leistungen in vielen Fällen aus.
Rechtsgrundlage: § 11 WoGG. Für den normalen Mietzuschuss gilt: Wohnkosten = min(Bruttokaltmiete, Miet-Höchstbetrag + Klimakomponente) + Heizkostenkomponente.
💡 Tipps
- Tipp 1: Entscheidend ist nicht nur Ihre tatsächliche Miete, sondern die nach Mietstufe und Haushaltsgröße berücksichtigungsfähige Miete. Eine hohe Miete führt nicht automatisch zu höherem Wohngeld.
- Tipp 2: Bei der Einkommensschätzung machen pauschale Abzüge einen großen Unterschied. 10 %, 20 % oder 30 % wirken klein, verändern die rechnerische Anspruchshöhe aber oft deutlich.
- Tipp 3: Wer bereits Bürgergeld, Grundsicherung oder ähnliche Leistungen mit Unterkunftskosten erhält, ist häufig vom Wohngeld ausgeschlossen. Genau diesen Punkt sollten Sie nicht übersehen.
- Tipp 4: Nutzen Sie das Ergebnis als Vorprüfung. Verbindlich entscheidet immer die zuständige Wohngeldbehörde.