Reifen-Rechner

Reifen-Rechner

Vergleichen Sie Reifengrößen, Nennumfang und das vereinfachte Tachomodell. Eine Zulässigkeitsprüfung ist nicht enthalten.

Ganze oder halbe Zoll, etwa 16 oder 16,5. Die Zahlenbereiche bestätigen keine verfügbare oder zugelassene Größe.

Ganze oder halbe Zoll, etwa 16 oder 16,5. Die Zahlenbereiche bestätigen keine verfügbare oder zugelassene Größe.

Eingabehinweise

Dezimalkomma und Tausenderpunkt: 1.234,56. Ein einzelner Punkt mit genau drei Folgeziffern gilt als Tausendertrennung. Höchstens sechs Nachkommastellen. Reifenbreite und Querschnitt ganzzahlig eingeben.

Änderung Nennumfang

Bitte Werte eingeben

Noch keine Berechnung

Das Ergebnis erscheint nach vollständiger Eingabe.

Original: Nennumfang

—

mm, geometrisch π × Durchmesser

Vergleich: Nennumfang

—

mm, geometrisch π × Durchmesser

Rechenweg & Einordnung (aufklappen)

Bitte füllen Sie die benötigten Felder aus. Beispielwerte dienen nur der Veranschaulichung.

Voraussetzungen und Grenzen der Berechnung

Nur Nenngeometrie, kein gemessener Abrollumfang unter Last. Die Modellgeschwindigkeit setzt eine zuvor exakt kalibrierte Anzeige voraus; reale Tachovoreilung ist unbekannt. Das Ergebnis prüft weder Zulässigkeit noch Freigängigkeit, Tragfähigkeit oder Eintragung. Keine pauschale Toleranzfreigabe.

Hinweis: Dieser Rechner dient der überschlägigen Orientierung. Tatsächliche Kosten oder Vertragsbedingungen können abweichen. Alle Angaben ohne Gewähr.

Hintergrund und Details

Zwei metrische Reifengrößen vergleichen

Der Rechner verwendet Nennbreite in Millimetern, Querschnitt in Prozent und Felgendurchmesser in Zoll, beispielsweise 205/55 R16. R bezeichnet die radiale Bauart. Aus diesen Angaben berechnet er Flankenhöhe, äußeren Nenndurchmesser und geometrischen Nennumfang.

Der oft gesuchte Abrollumfang ist im Fahrbetrieb von Last, Druck, Bauart und Verschleiß abhängig. Der hier berechnete Kreisumfang ist eine Nenngeometrie und kein gemessener dynamischer Abrollumfang. Ein pauschaler Korrekturfaktor wird nicht unterstellt.

Die verwendeten Formeln

Mit Nennbreite b in mm, Querschnitt q als Prozentzahl und Felgendurchmesser f in Zoll gilt:

h=bq100D=25,4f+2hU=πDh=\frac{bq}{100}\qquad D=25{,}4f+2h\qquad U=\pi D

Flankenhöhe h, Nenndurchmesser D und Nennumfang U ergeben sich in mm. Ein internationaler Zoll entspricht genau 25,4 mm.

Die relative Umfangsänderung beträgt (UneuUalt−1)⋅100\left(\frac{U_{\mathrm{neu}}}{U_{\mathrm{alt}}}-1\right)\cdot100 %. Ein positives Ergebnis bezeichnet einen größeren Vergleichsreifen, ein negatives einen kleineren. Die interne Rechnung rundet keine Zwischenwerte; angezeigt werden bis zu sechs Nachkommastellen. Diese Stellenzahl beschreibt keine tatsächliche Messgenauigkeit.

Beispiel 205/55 R16 und 225/45 R17

Beim Original sind die Flanken 205 × 0,55 = 112,75 mm hoch. Der Durchmesser beträgt 16 × 25,4 + 2 × 112,75 = 631,9 mm; der Nennumfang ist ungefähr 1.985,172398 mm.

Beim Vergleich ergeben 225 × 0,45 = 101,25 mm Flankenhöhe und 17 × 25,4 + 2 × 101,25 = 634,3 mm Durchmesser. Der Nennumfang beträgt ungefähr 1.992,712220 mm. Er wächst damit um etwa 0,379807 %.

Was bedeutet das für das Tacho-Modell?

Bei gleicher Raddrehzahl legt ein größerer Reifen modellhaft mehr Strecke zurück. Für eine zuvor exakt kalibrierte Anzeige gilt: vModell=vBezugUneuUaltv_{\mathrm{Modell}}=v_{\mathrm{Bezug}}\frac{U_{\mathrm{neu}}}{U_{\mathrm{alt}}}. Beide Geschwindigkeiten verwenden dieselbe Einheit. Im Beispiel werden aus 100 km/h Bezugsanzeige rechnerisch etwa 100,379807 km/h.

Bei gleicher tatsächlicher Geschwindigkeit wäre dagegen die relative Anzeigeänderung (UaltUneu−1)⋅100\left(\frac{U_{\mathrm{alt}}}{U_{\mathrm{neu}}}-1\right)\cdot100 %. Sie ist im Beispiel negativ: Die Anzeige wäre niedriger als zuvor. Die beiden Prozentwerte sind inverse Beziehungen und nicht einfach derselbe Betrag mit umgedrehtem Vorzeichen.

Der Rechner kennt die ursprüngliche Tachovoreilung nicht. Die Modellgeschwindigkeit ist deshalb keine Aussage, welche reale Geschwindigkeit bei einem bestimmten Tachowert erreicht wird. Er prüft keine gesetzliche Toleranz und erteilt keine Freigabe für eine Umrüstung.

Eingabebereiche und nicht geprüfte Eigenschaften

Je Reifen werden technisch Breiten von 100 bis 500 mm und Querschnitte von 20 bis 100 %, jeweils ganzzahlig, sowie Felgen von 10 bis 30 Zoll in ganzen oder halben Zoll unterstützt. Das bestätigt keine reale Verfügbarkeit einer solchen Kombination. Die Bezugsanzeige liegt zwischen 0 und 300 km/h; voreingestellt sind 100 km/h. Die sechs Größenfelder bleiben anfangs leer. Reset stellt diese Defaults wieder her.

Nicht geprüft werden Felgenbreite, Einpresstiefe, Freigängigkeit, Tragfähigkeit, Geschwindigkeitsindex, Zulassungsdokumente, Luftdruck oder reale Abrollumfänge. Gleiche geometrische Umfänge bedeuten keine zulässige Austauschbarkeit.

Quellen und weitere Rechner

MICHELIN: Reifenkennzeichnungen lesen erklärt Nennbreite, Verhältnis und Felgendurchmesser. NIST SP 811, Anhang B.9 dokumentiert die Zollumrechnung. Kreisgeometrie und Geschwindigkeitsquotienten sind die ausdrücklich angegebenen Modellannahmen dieses Werkzeugs. Quellen geprüft am 16.10.2026. Ergänzend: Bremsweg und Anhalteweg sowie Mobilität.

Häufige Fragen

Ist der berechnete Reifenumfang ein tatsächlicher Abrollumfang?

Nein. Das Ergebnis ist ein geometrischer Nennwert aus der Reifenbezeichnung. Reale Belastung und Abrollverhalten können abweichen.

Kann ich aus der Umfangsdifferenz die genaue Tachoabweichung ablesen?

Nein. Das Modell zeigt den geometrischen Zusammenhang bei gleicher Raddrehzahl, berücksichtigt aber die ursprüngliche Tachovoreilung nicht individuell.

Bestätigt das Ergebnis eine zulässige Umrüstung?

Nein. Erforderliche technische und rechtliche Freigaben werden nicht geprüft.

💡

💡 Tipps

  1. Tipp 1: Ein größerer Reifen bedeutet bei gleicher Raddrehzahl mehr Strecke. Daraus folgt ohne Kenntnis der ursprünglichen Tachovoreilung keine genaue reale Tachoabweichung und keine Zulässigkeit einer Umrüstung.
  2. Tipp 2: Zum Vergleich beide Reifenbezeichnungen vollständig erfassen; bereits unterschiedliche Felgendurchmesser können trotz ähnlicher Breite andere Nennumfänge ergeben.